Weiterbildung Pflegedienstleitung (PDL) in der stationären & ambulanten Pflege (staatlich anerkannt)

Die Weiterbildung Pflegedienstleitung bereitet Sie auf eine intensive Tätigkeit im Gesundheitswesen vor. Denn: Die Pflegedienstleitung (PDL) ist eine anspruchsvolle Aufgabe, die in hohem Maße die Zufriedenheit der Mitarbeiter*innen, die Pflegequalität und die Umsetzung und Verwirklichung betrieblicher und pflegerischer Ziele beeinflusst. Verantwortungsbereiche wie Qualitätssicherung, Entwicklung von neuen Pflegekonzepten, Zufriedenheit und Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter*innen und nicht zuletzt die Mitverantwortung der Gesamtbetriebsführung müssen von der PDL bewältigt und umgesetzt werden. Doch die Leitung eines Pflegedienstes steuert überdies die Organisationsentwicklung und Kommunikationsstruktur und ist immer häufiger auch im Projekt- und Prozessmanagement gefordert. Dadurch ergeben sich hohe Anforderungen an die fachlichen, betriebswirtschaftlichen, sozialen und methodischen Kompetenzen.

Die Ak-Wiso gibt Ihnen hierfür, dank 25 Jahren Erfahrung im Gesundheitswesen, mit der Pflegedienstleitung Weiterbildung (PDL) sämtliches Wissen und praktisches Rüstzeug. Ziel der Weiterbildung zur Pflegedienstleitung ist es, diese Kompetenzen zu fördern und die Teilnehmer*innen zu befähigen, die pflegerische Leitung von ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen kompetent auszufüllen.

Die Weiterbildung Pflegedienstleitung (PDL) auf einen Blick

Art des Unterrichts
Berufsbegleitend oder in Vollzeit
Mo - Fr von 08:15 Uhr bis 17:00 Uhr

Theorie
1100 Stunden

Praktikum
400 Stunden

Abschluss & Zertifikat
Staatlich anerkanntes Weiterbildungszeugnis zur Pflegedienstleitung in ambulanten und stationären Einrichtungen, ausgestellt durch das Regierungspräsidium. Im Zuge der Weiterbildung wird das Zusatzzertifikat "Projektmanager*in im Sozial- und Gesundheitswesen" miterworben.

Berufsbegleitend:
Start: 25.10.2021
Ende: 04.08.2023

Gerne wollen wir diesen Lehrgang in Präsenz starten. Daher haben wir den Starttermin auf ein Datum verschoben, bei dem ein Unterricht in Präsenz voraussichtlich wieder möglich ist.

Preis
6.490 Euro, Ratenzahlung möglich

Ort
Heidelberg
 

Inhaltliche Schwerpunkte der PDL Weiterbildung

Pflegemanagement in Pflegeheimen und ambulanten Pflegediensten

  • Mitarbeiterführung, Personalplanung, Personalentwicklung
  • Pflege- und Organisationsberatung
  • Qualitätsmanagement: QM-Systeme und -instrumente, Auditierung
  • Sozialgesetzgebung, Haftungsrecht, Betreuungsrecht, Arbeitsrecht
  • Organisation des Pflegedienstes
  • Kommunikationstechniken, Präsentation und Moderation, Konfliktmanagement
  • Projekt- und Prozessmanagement
  • Marketing: Marktanalyse, Marketingstrategien, Zielgruppenwerbung, Öffentlichkeitsarbeit, Kundenorientierung
  • Unternehmensführung, Rechnungswesen, Controlling, DRG-Kalkulation
  • Spezielle Krankenhaus- und Heimbetriebswirtschaftslehre

Zulassungsvoraussetzungen zum PDL Kurs

  • Staatlich anerkannte*r Altenpfleger*in, Gesundheits- und Krankenpfleger*in, Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger*in, Heilerziehungspfleger*in entsprechend den Vorgaben der WVO
  • Berufserfahrung i.d.R. mindestens 2 Jahre bis zur Abschlussprüfung

Rechtliche Grundlagen der Fortbildung

SGB XI und SGB V
Weiterbildungsmaßnahmen für leitende Funktionen gemäß der gemeinsamen Grundsätze und Maßstäbe zur Qualität und Qualitätssicherung nach SGB XI
Rahmenkonzept für die Weiterbildung zur verantwortlichen Pflegefachkraft für das Land Baden-Württemberg.
Verordnung des Sozialministers des Landes Baden-Württemberg vom 02.08.2004 über die Weiterbildung in Pflegeberufen für die Leitung des Pflegedienstes in Einrichtungen der Altenhilfe und Leitung von ambulanten Diensten (staatliche Anerkennung) und die Heimpersonalverordnung.

Mögliche Aufbaumodule zum PDL Lehrgang

Im Anschluss an die Weiterbildung zur stationären Pflegedienstleitung (PDL) sind folgende Aufbaumodule möglich:

Förderungsmöglichkeiten

Die Pflegedienstleitung Weiterbildung wird gefördert von

  • Deutsche Rentenversicherung Bund
  • Agentur für Arbeit
  • Berufsförderungsdienst
  • oder auch über Aufstiegs-BAföG u.a.,


sofern ein entsprechender Anspruch besteht. Wir beraten Sie gerne hierzu.

So können Sie sich für den Kurs bewerben

  • ausgefüllter Teilnahmevertrag (diesen erhalten Sie zusammen mit dem Informationsmaterial zum Kurs zugesandt, alternativ können Sie den Teilnahmevertrag herunterladen)
  • Teilnehmerfragebogen (diesen erhalten Sie zusammen mit dem Informationsmaterial zum Kurs zugesandt)
  • Tabellarischer Lebenslauf mit Lichtbild
  • Bei Namensänderung nach dem Examen eine Kopie der Heiratsurkunde
  • Amtlich beglaubigte Kopie des Examenszeugnisses
  • Amtlich beglaubigte Kopie der Berufsurkunde
  • Nachweis der Berufserfahrung (Kopie Arbeitszeugnis oder Arbeitsbescheinigung)

 

Jetzt Anfrage stellen

Erfahrungen unserer Teilnehmer zum Kurs

Gabriele Feuerbacher:

„Die Weiterbildung war für mich ein voller Erfolg, ich bin nach der Weiterbildung sofort als Pflegedienstleitung im ambulanten Pflegedienst eingestiegen. Nach großem Erfolg bin ich dann Hausleitung geworden. F+U war für mich persönlich das Beste, was ich machen konnte.

Das Schöne am Kurs war oder ist es auch noch, dass wir heute noch zu 60 % in Kontakt stehen und uns auch untereinander Pflegefachkräfte vermitteln.”

Unsere Teilnehmer nach erfolgreich bestandener Prüfung

Das Video wird erst nach dem Klick auf das Youtube-Symbol geladen und abgespielt. Dazu baut ihr Browser eine direkte Verbindung zu den Youtube-Servern auf. Mehr Informationen entnehmen Sie unserer Datenschutzerklärung.

Eine ehemalige Teilnehmerin im Gespräch

Pflegemitarbeiter*innen an das Unternehmen zu binden wird durch den Fachkräftemangel in der Pflegebranche immer wichtiger. Mit dem Projekt „Mitarbeitermotivation und Mitarbeiterzufriedenheit“ ist es der St. Johannes Residenz in Schifferstadt gelungen, die Mitarbeiterzufriedenheit deutlich zu erhöhen. In Folge ist die Krankenquote wie auch die Fluktuationsquote deutlich gesunken. Ramona Strub, Weiterbildungsteilnehmerin der F+U Akademie für Wirtschafts- und Sozialmanagement war als Stellv. Pflegedienstleitung mit verantwortlich für das Projekt. In dem Video-Interview berichtet sie, wie die Mitarbeiterbindung in der Pflege gesteigert werden kann.

Eine Fallbeispiel aus dem Unterricht

Gewalt in der Pflege ist immer noch ein Tabuthema. Der Worst Case, der auftreten kann, ist, wenn Leitungskräfte erfahren, dass in Ihrer Einrichtung ein Vorfall passiert ist. Wie kann mit so einem Worst Case umgegangen werden? Dieses Fallbeispiel hat der Kurs PDL 18-2, Weiterbildung zur Pflegedienstleitung, mit der Frage "Wie reagiert eine Leitungskraft bei einem solchen Vorfall?" bearbeitet, aber natürlich auch mit der Frage "Wie kann Gewalt in der Pflege verhindert werden?", "Was sind Maßnahmen, die zu ergreifen sind, damit so etwas nie wieder vorkommt?". Der Kursteilnehmer Andreas Wiedemann erklärt in diesem Video die Arbeitsergebnisse dieses Fallbeispiels.

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Kontakt & Anmeldung zur Weiterbildung Pflegedienstleitung (PDL) ambulant & stationär

Pflegedienstleitung Weiterbildung: PDL Fortbildung in Heidelberg

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Ak-Wiso Erfahrungen und Zertifizierungen

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